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dirndl + bua

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Dirndl+Bua: Die schönste Nebensache der Welt

Das Logo von Dirndl+Bua

Für die Eigentümer von Dirndl+Bua, Tom Huber und Joachim Schlaminger, sind Schuhe die schönste Nebensache der Welt. Manche Frau und auch mancher Mann wird dem wohl widersprechen: In unserem Klima gehören Schuhe einfach zu den Lebensnotwendigkeiten. Allerdings gibt es bei Schuhen ungeheure Qualitätsunterschiede. Trachtenschuhe von Dirndl+Bua gehören wie Lederhosen von Meindl zur Spitzenklasse. Das macht sie zu Liebhaberobjekten und – vielleicht – zur schönen Nebensache.

Ursprung im Attergau

Die Entstehung aller Schuhe von Dirndl+Bua beginnt in Sankt Georgen im Attergau, eine Marktgemeinde im österreichischen Hausruckviertel. Die Marke gehört zu der Firma shucube, die neben hochwertigen Trachtenschuhen auch Softclox herstellt, flexible Holzschuhe. Tom Huber und Jo Gehringer gründen shucube im Jahr 1994. Die Produktion beginnt mit Trachtenschuhen, die beim Publikum hervorragend ankommen. In kurzer Zeit weitet sich die Produktion aus. Die Marke wird von einem regionalen Geheimtipp zum internationalen Exportschlager.

Dirndl+Bua - Leidenschaft für Schuhe

1996 kauft die Firma ein Gebäude in der Bahnhofstraߟe in St. Georgen, das heute noch der Firmensitz ist. Jo Gehringer begeistert seinen Mitstreiter Tom Huber mit seiner Leidenschaft für Schuhe. "Sein Qualitätsverständnis und leidenschaftlicher Umgang mit Schuhen" hätten ihn geprägt, erinnert sich Tom Huber. "Trotz harter Arbeit und Termindruck hatten wir immer immens viel Spaߟ." Gründer Jo Gehringer stirbt im Jahr 2000. Heute ist Joachim Schlaminger Miteigentümer von shucube. Wie Tom Huber begann er seine Laufbahn als Schaftfertiger in der Schuhfabrik Oswald am Attersee – die beiden haben das Schuhmacherhandwerk von der Pieke auf gelernt.

Die Leidenschaft für Schuhe bestimmt die Qualität, die mit dem Aussuchen der richtigen Lederhäute beginnt.
Eigentümer von Dirndl+Bua (von links): Tom Huber und Joachim Schlaminger.

Dirndl+Bua - Herstellung in Europa

Dieses Detailwissen macht die Schuhe von Dirndl+Bua so besonders. Bei der Produktion setzt das Unternehmen auf Qualität statt Quantität und bekennt sich zur Herstellung innerhalb der Europäischen Union. Schuhe mit Handschlagqualität: Darauf hat sich das Unternehmen von Anfang an spezialisiert. Im Lauf der Zeit kommen passende Taschen dazu. Aus den Schuhen und Taschen für ß–sterreichs Trachtenfans wurde mittlerweile ein Exportschlager. 80 Prozent aller Schuhe verschickt Dirndl+Bua weltweit, unter anderem nach Japan, die USA, Dubai und Südafrika. Die Kollektion umfasst neben traditionellen Haferlschuhen auch Trachtenstiefel für Herren sowie Pumps, Ballerinas und Trachtenstiefel für Damen.

Modernes Design, das den Ursprüngen treu bleibt

Traditionelle Trachtenpumps aus edlem Material mit passenden Handtaschen von Dirndl+Bua.

Beim Design ebenso wie bei der Qualität bleibt die Marke den Ursprüngen treu. Selbst Trachtenvereine greifen nach wie vor gerne zu Schuhen von Dirndl+Bua. Um die Nachfrage befriedigen zu können, musste das Unternehmen die Produktion jedoch ins europäische Ausland verlegen. 2011 kaufte die Firma eine Manufaktur für Schuhe in Szombathely in Ungarn. Heute entstehen 60 Prozent der Schuhe in Ungarn. Den Rest stellen Familienunternehmen in Italien her. Der überwiegende Teil der Rohstoffe, darunter Hirschleder, kommt aus Italien oder anderen, europäischen Ländern. Bei der Auswahl der Lederhäute achtet shucube darauf, dass beim Geben alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Die Firma beschäftigt derzeit 95 Mitarbeiter und stellt knapp 200.000 Paar Schuhe im Jahr her.