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Trachten Haarschmuck für Damen: Ewige Blumenpracht

Haarkränze sehen fesch aus zur Lederhose und zum Dirndl


Ob kurz oder lang: Die Haare – und damit die Frisur - gehören zum Trachten Outfit. Statt eines Trachtenhuts zaubern Sie mit Haarschmuck in wenigen Minuten eine Frisur, die Ihre Mähne beim Feiern auf schöne Weise in Schach hält. Beim trachtengerechten Haarschmuck dreht sich alles um Blumen: Haarkränze, -kämme und –reife mit farbenfrohen Blüten sehen zum Dirndl ebenso fesch aus wie zum Trachtenshirt mit Lederhose oder Jeans.


Inhaltsverzeichnis:
  1. Einfache Frisuren fürs Haarband
  2. Haarreifen gekonnt einsetzen
  3. Der französische Zopf: Technik für Flechtfrisuren
  4. Der richtige Umgang mit Trachten Haarschmuck
  5. Die Basis für Haarschmuck: Immerwährende Blumen

Haarreif mit Rosen bestückt Haarkranz rosa Blüten

1. Einfache Frisuren fürs Haarband

Trachten Haarschmuck für Damen hat den Vorteil, dass er die Haare schnell zähmt. Mit Haarbändern und Haarreifen zaubern Sie im Handumdrehen tolle Frisuren. Sie wirken damit nicht nur perfekt gestylt. Der Haarschmuck sorgt auch dafür, dass Ihnen beim Feiern die Haare nicht ständig ins Gesicht fallen.

  • Bei Ponyfrisuren sieht das Haarband besonders gut aus, wenn Sie Ihre langen Haare mit einem Glätteisen behandeln. Anschließend einfach das Haarband überstreifen und fertig.
  • Auch ein hoher Pferdeschwanz schmeichelt jeder Trägerin, wenn Sie Ihren Look mit einem Blumenband an der Stirn veredeln.
  • Klassisch dagegen wirkt der einfache geflochtene Zopf aus drei Strähnen, den Sie auch alleine mühelos zu Wege bringen.
  • Ambitionierte Trachtenträgerinnen toupieren die Oberkopfhaare und fixieren Sie mit Spangen am Hinterkopf zum mit Blumen verzierten Band.

Haarreif Marjo

2. Haarreifen gekonnt einsetzen

Passende Frisuren zum Haarreif


Sie können den mit Blumen verzierten Haarreifen einfach in Ihre in der Mitte gescheitelte Mähne stecken und er hält Ihr Gesicht frei. Mit wenig Aufwand bringen Sie jedoch eine Frisur zustande, die Ihrem Outfit den letzten Schliff gibt.

  • Bei kürzeren Haaren können sie Seitenpartien und Pony mit einem Lockenstab nach außen oder innen drehen. Anschließend zupfen Sie die gelockten Enden mit den Fingern zurecht und fixieren Sie mit Haarspray.
  • Toll sieht auch ein französischer Zopf aus, mit dem Sie eine lange Vorderpartie in den Griff bekommen. Da Sie dabei die Haare sehen, können Sie diesen Zopf auch selbst flechten. Der Haarreif darüber sorgt dafür, dass sich die Frisur nicht auflöst.
  • Zum Pferdeschwanz sieht der Haarreif ebenso gut aus wie das Haarband.

Passende Frisur zum Haarkranz Verschiedene Frisuren zum Haarkranz

3. Der französische Zopf: Technik für Flechtfrisuren

Flechtfrisuren sind das Nonplusultra zum feschen Trachten Outfit. Komplizierte Zopffrisuren wie die Flechtkrone basieren alle auf Variationen vom französischen Zopf. Die klassische Version dieser Frisur ist ein Zopf, der sich gerade über den Hinterkopf zieht und die Haarpracht straff hält. Die Technik können Sie allerdings auch nützen für Zöpfe, die den Kopf umrunden und in einer Krone enden – oder für Zöpfe, die ein Pferdeschwanz zusammenhält. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Gemeinsames Aufbrezeln macht Spaß

Alle Haare gekonnt zu flechten, ist allerdings alleine unmöglich. Deshalb brauchen Sie die Hilfe einer Freundin oder einen Friseur. Es macht unheimlich Spaß, sich mit anderen Madln so richtig für das Fest aufzubrezeln. Um einen französischen Zopf zu flechten, brauchen Sie folgende Hilfsmittel:

  • Bürste
  • Stielkamm
  • Haargummis


Kämmen Sie zunächst die Haare mit der Bürste gut durch. Sie sollten sich leicht teilen lassen. Dann trennen Sie mit dem Stielkamm drei gleich große Strähnen ab. Verflechten Sie diese Strähnen einmal. Bei jedem weiteren Flechtvorgang nehmen Sie nun kleine Strähnen hinzu, die Sie mit dem Stielkamm auswählen. Wichtig ist, dass die weiteren Strähnen die gleiche Größe haben und sich beim Flechten nicht verdrehen. Sind alle Haare verflochten, fixieren Sie den Zopf mit einem Gummiband. Das Ende können Sie mit Haarnadeln feststecken, damit man das Gummiband nicht sieht.

Einfache Flechtkrone für ganz lange Haare

Eine einfache Flechtkrone können Sie machen, wenn Sie ganz lange Haare haben. Flechten Sie einen einfachen Zopf im Nacken und stecken Sie den Zopf um den Kopf herum mit Haarnadeln fest. Ein Haarband verhindert, dass sich die Haarpracht auflöst.

Ein Zopf passt immer gut zur Tracht

4. Der richtige Umgang mit Trachten Haarschmuck

Mit Wasser sollten die künstlichen Blumen des Haarschmucks nicht in Berührung kommen, denn die Farben der Blüten können verwaschen. Außerdem kann die Feuchtigkeit Imprägnierungen und Stärkungen aus dem Stoff herauslösen. Kleber und Draht hält die Blütenblätter zusammen. Wasser kann deshalb auch zu Rostflecken führen – oder die Blumen zerfallen. Auch mit Haarspray sollten Sie vorsichtig sein. Es führt dazu, dass Staub an den Blüten festklebt.

Tipp: Bei einer Flechtfrisur oder beim Toupieren empfiehlt es sich, die Haare vor dem Aufsetzen des Haarbands einzusprayen.

Staub entfernen Sie aus dem Haarschmuck, indem Sie das Teil leicht schütteln. Anschließend pusten Sie den Schmuck mit einem auf kalt gestellten Fön ab. Sie können Staub auch mit einem Pinsel abstreifen.

5. Die Basis für Haarschmuck: Immerwährende Blumen

Künstliche Blumen ersetzen seit vielen Jahrhunderten welkende Blumenpracht. Nonnen begannen im späten Mittelalter, Seidenblumen für die Dekoration von Kirchen herzustellen. Besonders in Norditalien hatte der saisonunabhängige Blumenschmuck Hochkonjunktur: Blumen ließen sich aus dem Verschnitt der Seide herstellen, die Seidenproduzenten übrig hatten. Mit der Zeit entwickelte sich das Basteln von Seidenblumen zu einem Hobby für Mädchen aus gutem Hause. Königshäuser und reiche Familien schätzten künstliche Seidenrosen. Als modisches Beiwerk verzierten sie die riesigen Perücken der Damen und die aufwendigen Roben. Victoria, Königin von England, und Elisabeth, Kaiserin von Österreich, liebten diese Blumen.

Im 19. Jahrhundert bekam die Herstellung von Kunstblumen Auftrieb. Mit dem Aufblühen der Baumwollindustrie und neuen Stoffen wie Samt und Taft konnten sich auch Normalsterbliche die immerwährenden Blumen leisten. Tausende von Frauen verdienten ihren Lebensunterhalt mit diesem Handwerk. Durch den Ersten Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise ging die Nachfrage zurück. In den 70er Jahren verhalfen die Hippies den Kunstblumen zu einer Wiedergeburt. Heute noch ist viel Handarbeit nötig, um Kunstblumen zu produzieren. Deshalb stammen sie meist aus Produktionsbetrieben in China. Beim Material hat sich einiges verändert. Statt Seide und Samt entstehen künstliche Blumen heute meist aus Textilfasern, die aus Kunststoffen entstehen.

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