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Das Dirndl in lang festlich und elegant

Das lange Dirndl heute: Ein Statement Weiterlesen

Das lange Dirndl

Schon lang gehört das Dirndl zum alljährlichen Maßstemmen auf der Münchner Wiesn wie süßer Senf zur Weißwurst. Und auch sonst verhält es sich mit dem traditionellen Kleidungsstück ganz ähnlich wie mit der würzigen Tunke: Es geht genauso gut ohne - ist dann jedoch nur halb so schön. Während Dirndl in Mini- oder Midi-Länge bei Volksfesten angebracht sind, setzen lange Dirndl Ihren großen Auftritt in Szene. Bei Hochzeiten, Bällen und festlichen Jubiläumsfeiern machen Sie in einem langen Dirndl eine glänzende Figur.

Inhaltsverzeichnis:
  1. Der weite Weg des Dirndls
  2. Die Auswirkung der Sommerfrische
  3. Der Siegeszug der Trapp-Familie
  4. Das lange Dirndl heute: Ein Statement

1. Der weite Weg des Dirndls

Wie aber hat die Kombination aus Rock, Dirndlbluse, Trachtenmieder und Dirndlschürze den Weg in die Großstadt gefunden? Der Ursprung des Dirndls liegt in einer Zeit, als das Material, der Schnitt und die Verzierung von Kleidung nicht dem Geschmack der jeweiligen Träger unterlagen. Stattdessen spiegelten sie den gesellschaftlichen Status, Beruf und Familienstand wider. Dieser Grundgedanke zeigt sich bis heute in Zunft- und Amtskleidung oder Uniformen.

Auch das lange Dirndl war ursprünglich ein reiner Arbeitsanzug. Sein Name leitet sich ab von den sogenannten Dirnen - jungen, noch unverheirateten Frauen, die als Magd auf dem Bauernhof oder im Haus arbeiteten. Im gesamten Alpenraum nannte man sie verniedlichend ?Dirndl?. Ihre Kleidung musste vor allem praktisch und strapazierfähig sein. Sie bestand sie aus festem, unempfindlichem Stoff in gedeckten Farben. Der üblichen Kleiderordnung folgend lag über dem lang - oder kurzärmeligen Unterkleid ein kittelähnliches, oft bis zum Knöchel reichendes Oberteil. Von den heute bekannten, farbenfrohen Kleidern mit frisch-weißen Ärmeln, neckisch gebundener Schürze und formgebendem Mieder war das damals verbreitete Dirndl also noch meilenweit entfernt.

2. Die Auswirkung der Sommerfrische

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten die Städterinnen aus dem Norden den Alpenraum. Gut betuchte Familienväter, deren Gattinnen und Kinder fuhren zur Sommerfrische in die Berge. Für die Bergwanderungen brauchte man einfache, bequem sitzende Kleidung - kein einfaches Unterfangen bei den damals üblichen Reifröcken, Korsetten und Tornüren. So griffen die Besucherinnen zum Dirndl ? allerdings nicht, ohne ihnen einen modischen Touch zu verleihen. Mieder bändigten nun die Leibkittel. Mit Spitzen und Rüschen verzierte Dirndlblusen lösten das einfache Untergewand ab. Da damals das Zeigen von Knöcheln bei den Herren bereits weiche Knie hervorruf, waren diese Dirndl durchweg lang. Mit der Zeit entwickelten sich die Dirndl zu regelrechten Festgewändern mit reichen Verzierungen.

3. Der Siegeszug der Trapp-Familie

Während Städterinnen das veränderte Dirndl in lang jn erster Linie als Urlaubskleidung nutzten, machten aus den Bergen eingewanderte Dienstmädchen das Dirndl zum Alltagsgewand. Seinen weltweiten Siegeszug aber trat das Dirndl mit einer sangesfreudigen Familie an: Die von Armut bedrohten Angehörigen des aus Österreich-Ungarn stammenden Korvettenkapitäns Georg Freiherr von Trapp. Sie flohen vor dem Dritten Reich in die USA und wurden dort in langen Dirndln berühmt. Unsterblich wurde die Familie durch den Film ?The Sound of Music?, der ihre Geschichte romantisch verbrämt erzählt. Die Nationalsozialisten sorgten dafür, dass die bis dahin biederen Dirndln weibliche Reize gekonnt in Szene setzten. Gertrud Pesendorfer entwarf im Auftrag der Nationalsozialisten das Dirndl mit tiefem Ausschnitt, geschnürtem Mieder und Blusen, die nackte Oberarme sehen ließen.

4. Das lange Dirndl heute: Ein Statement

Lange Dirndl zählen heute zu den Highlights der Kollektionen. Die Röcke sind mindestens 85 cm lang und reichen bis zum Knöchel. Besonders schön sehen Dirndl in lang in edlen Naturfasern aus wie glänzender Seide oder Samt. Auch feine Schurwolle ist ein beliebtes Material für diese Dirndl. Sie können ein langes Dirndl wie eine Abendrobe tragen. Eine besondere Variante sind die Hochzeitsdirndl. Mit einem festlichen Dirndl betonen Sie nicht nur Ihre weiblichen Reize auf vorteilhafte Weise. Sie geben auch ein Statement ab. Das Dirndl zeigt, dass Sie in Ihrer Kultur verwurzelt sind. Ein Dirndl sagt immer ohne Worte: Hier is dahoam und schee is!

Ein Dirndl muss perfekt sitzen. Unsere Trachtenexperten stehen Ihnen bei Fragen zu Größen und Auswahl jederzeit telefonisch zur Verfügung unter der Nummer 09423 902093.